Das Internetportal der LfM
zur Medienerziehung in Kindertagesstätten

betreut von der GMK

    

Praxisprojekte
Ideen aus der Praxis zum Nachmachen

Die hier dargestellten Projekte sind von ErzieherInnen durchgeführt worden, die an der Fortbildung „Medienerziehung in Kindergarten und Hort“ teilgenommen haben.
Wir hoffen, dass diese Projektbeispiele aus den Bereichen Video, Computer, Foto und Radio Sie zum Nachmachen anregen. Viel Spaß dabei!


Praxis: Computer

Malen am PC (1)

Kurzbeschreibung:

  • Am Computer können Kinder zeichnen und malen. Dabei üben sie ganz nebenbei den den Umgang mit der Maus. Je nach Art der Zeichnungen oder Bilder können diese später animiert, mit Text versehen und für ein Bilderbuch ausgedruckt oder als Diashow aufbereitet werden

Zielgruppe:

  • Jungen und Mädchen ab 3 Jahre

Voraussetzung (Hardware, Software, sonstiges Material etc.):

  • PC mit einfacher Mal-Software (normalerweise bei der Erstinstallation vorhanden, z.B. Microsoft ® Paint)

Zeitbedarf:

  • 1-2 Nachmittage

 

 

Beschreibung:

  • Es kann viel Spaß machen und es gibt viele Möglichkeiten, mit der Maus als Mal- und Zeichenwerkzeug kreativ tätig zu werden. Einfache Grafikprogramme sind bei fast jedem Computer ist bei der Erstinstallation dabei, z. B. Microsoft ® Paint. Dieses Programm eignet sich zwar nicht zur aufwändigen Bildbearbeitung, aber zum Malen ist es mehr als ausreichend.
    In einer "Werkzeugeiste" wird zunächst ein Werkzeug (engl.: Tool) ausgewählt, z.B. der Stift oder der Pinsel. Dabei wählen die Kinder zugleich die Stiftstärke oder Pinseldicke und somit die Strichintensität aus. Dann wird noch die Farbe ausgesucht und angeklickt und schon kann es losgehen. Der Cursor wird frei über das "Papier" geführt. Die Kinder können auch zwischen bestimmten Formen wie Kreisen, Ellipsen oder Rechtecken wählen, die fast von selbst gezeichnet werden. Auch ganz gerade Linien lassen sich bei Bedarf erstellen. Manche Grafikprogramme haben zudem auch noch Stempelfunktionen oder bieten Animationsmöglichkeiten (z.B. KidPix deluxe, das aber leider nicht auf Windows XP oder Macintosh läuft). AnfängerInnen wird es gar nicht so leicht fallen, den Cursor anhand der Maus gezielt von A nach B zu führen, aber die Kinder lernen dies sehr schnell.
    Wenn die Grundfunktionen des Programms verstanden sind, kann auch schon ein erstes Motiv erstellt werden.
    Mit Hilfe eines Bildbetrachters (ebenfalls meist bei der Erstinstallation des Computers dabei, sonst als Freeware erhältlich, z.B. Irfan View) werden die Zeichnungen und Bilder z.B. in Form einer Diashow angesehen oder den anderen Kindern vorgestellt und präsentiert.
    Gar nicht so schwer, dafür aber sehr schön im Ergebnis, ist die Produktion einer kurzen Bildergeschichte, die dann animiert ("belebt") wird. Die Kinder denken sich eine Bildergeschichte aus: z. B. erblühen auf einer Wiese peu à peu Frühlingsblimen! Ähnlich wie bei einem Daumenkino werden einzelne Bilder hintereinander gezeigt, die sich in einzelnen Punkten minimal voneinander unterscheiden, so dass letztlich eine Art Film daraus entsteht. Im Beispiel Blumenwiese wird hier zunächst die leere Landschaft gezeichnet: Eine Horizontlinie, darüber blauer Himmel, darunter grünes Gras, geben den Rahmen vor. Das Bild wird gespeichert, z.B. unter der Namen "wiese1". Im nächsten Bild wird der selbe Hintergrund verwendet. Auf die grüne Wiese können mit dem Pinselwerkzeug nun erste Blumen gemalt werden. Wieder wird das Bild gespeichert, z.B. als "wiese2". Im nächsten Bild werden der "wiese2" weitere Blumen hinzugefügt, im nächsten dann Vögel, Bäume und so weiter und so fort. Wichtig ist, dass das letzte Bild immer gespeichert wird und das neue Bild dieses zur Grundlage hat, bevor es wieder gespeichert wird. Mittels eines Bildbetrachters (oder auch mit einem Animationsprogramm) kann nun die Bildergeschichte als Animation abgespielt werden.

weiterführende Links etc.:

 

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